<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Reinheitsgebot</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reinheitsgebot"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Reinheitsgebot rootpage-Reinheitsgebot skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Reinheitsgebot</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Als <b>Reinheitsgebot</b> wird in Deutschland seit dem 20. Jahrhundert die Vorstellung bezeichnet, dass <a href="Bier" title="Bier">Bier</a> nur aus <a href="Echter_Hopfen" title="Echter Hopfen">Hopfen</a>, <a href="Malz" title="Malz">Malz</a>, <a href="Backhefe" title="Backhefe">Hefe</a> und <a href="Trinkwasser" title="Trinkwasser">Wasser</a> hergestellt werden soll.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei wird auf verschiedene, zum Teil jahrhundertealte, Regelungen und Vorschriften Bezug genommen. Dies wird bis zum heutigen Tag teilweise als deutsches <a href="Kulturgut" title="Kulturgut">Kulturgut</a> wahrgenommen und dahingehend vermarktet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Die erste Erwähnung der Bezeichnung „Reinheitsgebot“ ist in einem Sitzungsprotokoll des <a href="Kammer_der_Abgeordneten_(Bayern)" title="Kammer der Abgeordneten (Bayern)">bayerischen Landtags</a> vom 4. März 1918 belegt. Der Abgeordnete und zugleich Leiter der Buchstelle bei der <a href="Akademie_Weihenstephan" title="Akademie Weihenstephan">Akademie für Landwirtschaft und Brauerei Weihenstephan</a> <a href="Johann_Baptist_Rauch" title="Johann Baptist Rauch">Hans Rauch</a> hob bereits damals eine Vorschrift von 1516 als Tradition hervor. Laut dem Leiter des <a href="Bayerisches_Hauptstaatsarchiv" title="Bayerisches Hauptstaatsarchiv">Bayerischen Hauptstaatsarchivs</a> Erich Stahleder wurde der Vorschrift mit der neuen Bezeichnung „Reinheitsgebot“ bewusst eine neue Aufgabe übertragen, „die des Promotors in einer zunehmend von der Werbung abhängigen Branche“. Die Bezeichnung setzte sich jedoch erst allmählich durch, außerhalb Bayerns erst während des Streits um das sogenannte „<a href="S%C3%BC%C3%9Fbier" title="Süßbier">Süßbier</a>“ in den 1950er Jahren. Sowohl bayerische als auch außerbayerische Zeitungen berichteten häufig sehr emotional über eine Reihe von gerichtlichen Auseinandersetzungen aufgrund steigender Importe zuckerhaltiger Biere aus anderen Bundesländern nach Bayern. In Bayern war der Zusatz von <a href="Saccharose" title="Saccharose">Zucker</a> bei der Herstellung von Bier nicht zugelassen. Unter Berufung auf ein „bayerisches Reinheitsgebot“ erreichte schließlich der <a href="Bayerischer_Brauerbund" title="Bayerischer Brauerbund">Bayerische Brauerbund</a> in Zusammenarbeit mit der <a href="Bayerische_Staatsregierung" title="Bayerische Staatsregierung">bayerischen Staatsregierung</a>, dass zuckerhaltiges Bier nicht mehr unter der Bezeichnung <i>Bier</i> nach Bayern importiert werden durfte.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zunächst wurde noch ausschließlich von einem „bayerischen Reinheitsgebot“ gesprochen. Dies änderte sich mit Bestrebungen der <a href="Europ%C3%A4ische_Wirtschaftsgemeinschaft" title="Europäische Wirtschaftsgemeinschaft">Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft</a> in den 1960er Jahren zur Harmonisierung des Rechts zur Bierherstellung. Der <a href="Deutscher_Brauer-Bund" title="Deutscher Brauer-Bund">Deutsche Brauer-Bund</a> wehrte sich gemeinsam mit Vertretern der deutschen Regierung gegen eine Importerlaubnis für Biere aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft unter Berufung auf ein „deutsches Reinheitsgebot“. Vor allem in den 1980er Jahren wurde dieses durch ein umfangreiches Aktionsprogramm der Brauwirtschaft und die mediale Berichterstattung beworben und ausländische Biere als „Chemiebier“ gebrandmarkt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Seit 1995 findet jährlich am 23. April ein sogenannter <a href="Tag_des_Bieres" title="Tag des Bieres"><i>Tag des Deutschen Bieres</i></a> statt, mit dem die deutsche Brauwirtschaft an das Reinheitsgebot erinnern möchte. Dieses Datum wurde gewählt, da am 23. April 1516 für das <a href="Herzogtum_Bayern" title="Herzogtum Bayern">Herzogtum Bayern</a> eine neue Landesordnung erlassen wurde, die eine Textpassage enthält, auf die sich zumeist bezogen wird, wenn von einem Reinheitsgebot die Rede ist:<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wir wollen auch sonderlichen, das füran allenthalben in unnsern Steten, Märckten und auf dem Lannde, zu kainem Pier merer Stückh, dann allain Gersten, Hopffen unnd Wasser, genommen und gepraucht sollen werden.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Inzwischen wird jedoch auch häufig auf andere historische Verordnungen Bezug genommen, um eine lange Tradition des Reinheitsgebots zu betonen. Dabei werden zum Teil auch weitere Wortverbindungen verwendet wie „Münchner Reinheitsgebot“ oder „Weißenseer Reinheitsgebot“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Brauordnungen">Brauordnungen</h2></div>
<p>Brauordnungen waren im Mittelalter weit verbreitet und wurden von <a href="Stadtrat" title="Stadtrat">Stadträten</a>, <a href="Zunft" title="Zunft">Zünften</a> oder <a href="Landesherr" title="Landesherr">Landesherren</a> erlassen. Viele sind nicht mehr erhalten. Folgende chronologische Aufzählung enthält nur Regelungen, die aus heutiger Sicht im Sinne des Reinheitsgebots interpretiert werden. Die meisten mittelalterlichen und <a href="Fr%C3%BChe_Neuzeit" title="Frühe Neuzeit">frühneuzeitlichen</a> Brauordnungen entsprachen jedoch nicht der heutigen Vorstellung des Reinheitsgebots.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Augsburg">Augsburg</h3></div>
<p>Als <a href="Friedrich_I._(HRR)" title="Friedrich I. (HRR)">Friedrich Barbarossa</a> am 21. Juni 1156 der Stadt <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburg</a> das Stadtrecht verlieh, fand in der Rechtsverordnung auch die Bierqualität Erwähnung. So heißt es in einem Paragraphen der <i>Justitia Civitatis Augustensi</i>, des ältesten deutschen Stadtrechts überhaupt: „Wenn ein Bierschenker schlechtes Bier macht oder ungerechtes Maß gibt, soll er gestraft werden…“
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nürnberg"><span id="N.C3.BCrnberg"></span>Nürnberg</h3></div>
<p>Der <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberger</a> Stadtrat erließ 1303 aufgrund einer Hungersnot, dass zum Bierbrauen nur Gerste und kein anderes Getreide verwendet werden darf, da dieses vor allem zum Brotbacken benötigt wurde. Dieses Gerstengebot wurde in späteren Ratserlassen mehrfach bekräftigt und führte gegen Ende des 15. Jahrhunderts zu einer strengen Regulierung des Brauwesens in Bezug auf Rezepturen, Brautechniken sowie der Preisgestaltung, die auch mit einem Eid beschworen werden mussten. 1579 wurde mit dem sogenannten „Realrecht“, auch aus Feuerschutzgründen, festgelegt, in welchen Häusern das Brauen erlaubt war. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts gab es in der Stadt somit 42 offizielle Braustätten bei rund 40.000 Einwohnern. Ein von der Stadt beauftragter „Bierkieser“ überprüfte die Lagerzeit und weitere Qualitätskriterien des Brauprozesses. Wurden diese nicht eingehalten, führte ein „Peinlein“, ein Gehilfe des <a href="Scharfrichter" title="Scharfrichter">Henkers</a>, eine öffentlichkeitswirksame Strafaktion durch. So ist aus dem Jahr 1627 ein letztmaliges öffentliches Ausschütten von betroffenen Bierfässern in die <a href="Pegnitz_(Fluss)" title="Pegnitz (Fluss)">Pegnitz</a> überliefert. Auch auf Grund der wichtigen Einnahmen durch die <a href="Getr%C3%A4nkesteuer" title="Getränkesteuer">Getränkesteuer</a> wurde bereits früh die Einfuhr auswärtiger Biere untersagt und 1672 ein eigenes städtisches Weizenbrauhaus zur Stärkung der <a href="Monopol" title="Monopol">Monopolstellung</a> eingerichtet. Diese eigene städtische Brauordnung hatte Bestand bis zum Ende der <a href="Reichsstadt_N%C3%BCrnberg" title="Reichsstadt Nürnberg">Reichsherrlichkeit Nürnbergs</a> und der damit verbundenen Einführung der <a href="Gewerbefreiheit" title="Gewerbefreiheit">Gewerbefreiheit</a> im Jahr 1806.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Eichstätt"><span id="Eichst.C3.A4tt"></span>Eichstätt</h3></div>
<p>Am 25. November 1319 wurde von <a href="Philipp_von_Rathsamhausen" title="Philipp von Rathsamhausen">Philipp von Rathsamhausen</a>, dem damaligen <a href="F%C3%BCrstbischof" title="Fürstbischof">Fürstbischof</a> des <a href="Hochstift_Eichst%C3%A4tt" title="Hochstift Eichstätt">Hochstifts Eichstätt</a>, ein Gesetz erlassen, das nur <a href="Gerste" title="Gerste">Gerste</a>, <a href="Hopfen" title="Hopfen">Hopfen</a> und <a href="Wasser" title="Wasser">Wasser</a> zum Bierbrauen erlaubt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weimar">Weimar</h3></div>
<p>Eine Verordnung der Stadt <a href="Weimar" title="Weimar">Weimar</a> aus dem Jahr 1348 besagt unter anderem, dass kein Brauer etwas anderes als Malz und Hopfen zu seinem Bier tun soll.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rheinland">Rheinland</h3></div>
<p>In einigen Städten, insbesondere im Rheinland, war Hopfen im 14. Jahrhundert als Bierzusatz noch verboten. So verbot 1381 der Erzbischof von Köln, der das Monopol auf <a href="Grut_(Bier)" title="Grut (Bier)">Grut</a> besaß, das Brauen und die Einfuhr von Hopfenbier.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="München"><span id="M.C3.BCnchen"></span>München</h3></div>
<p>Im Jahre 1363 wurde in <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a> zwölf Stadträten die Bieraufsicht übertragen, und 1447 wurde vom Stadtrat verordnet, dass die Brauer der Stadt allein Gerste, Hopfen und Wasser zur Bierherstellung verwenden dürfen, also dieselben Inhaltsstoffe, die später auch in der bayerischen Landesordnung von 1516 erwähnt werden. Am 30. November 1487 erließ dann Herzog <a href="Albrecht_IV._(Bayern)" title="Albrecht IV. (Bayern)">Albrecht IV.</a> eine Norm gleichen Inhalts zunächst für München, die später auf Oberbayern ausgedehnt wurde. Neben Preisfestsetzung und Festlegung der erlaubten Zutaten enthielt das Gesetz auch die Verordnung, dass das Bier beschaut werden musste. Dieser Erlass Albrechts wurde später, ab den 1980er Jahren, von den Münchner Brauereien als „Münchner Reinheitsgebot“ bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weißensee_(Thüringen)"><span id="Wei.C3.9Fensee_.28Th.C3.BCringen.29"></span>Weißensee (Thüringen)</h3></div>
<p>Im Wirtshausgesetz der Stadt <a href="Wei%C3%9Fensee_(Th%C3%BCringen)" title="Weißensee (Thüringen)">Weißensee (Thüringen)</a>, der <i>Statuta thaberna</i> (1434), sind „mannigfaltige Gesetze“ über das „Benehmen in Wirtshäusern“ und das Brauen von Bier enthalten.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bestandteile für das Bierbrauen wurden darin auf Wasser, Malz und Hopfen eingeschränkt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Regensburg">Regensburg</h3></div>
<p>Im Jahre 1469 verordnete der Stadtrat in <a href="Regensburg" title="Regensburg">Regensburg</a>, dass nur Gerstenmalz, Hopfen und Wasser zum Bierbrauen verwendet werden darf.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bamberg">Bamberg</h3></div>
<p>Am 12. Oktober 1489 erneuerte <a href="Heinrich_III._Gro%C3%9F_von_Trockau" title="Heinrich III. Groß von Trockau">Fürstbischof Heinrich III.</a> mit der Bamberger <a href="Ungeld" title="Ungeld">Umgeldordnung</a> die Steuergesetzgebung und bestimmte für Bier beim Brauen und Sieden nichts anderes als Malz, Hopfen und Wasser zu nehmen („in sollichem Biere in Breven und im Syeden nichts mere dann maltz, hopffen und wasser nehmen und brauchen“).<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Landshut">Landshut</h3></div>
<p>Im Jahre 1493 erließ Herzog <a href="Georg_(Bayern)" title="Georg (Bayern)">Georg der Reiche</a> für das Herzogtum <a href="Bayern-Landshut" title="Bayern-Landshut">Bayern-Landshut</a> die Vorschrift, dass die Brauer nur Malz, Hopfen und Wasser verwenden durften – „bei Vermeidung von Strafe an Leib und Gut“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Bayerische_Landesordnung_von_1516">Die Bayerische Landesordnung von 1516</h2></div>
<p>Nach dem <a href="Landshuter_Erbfolgekrieg" title="Landshuter Erbfolgekrieg">Landshuter Erbfolgekrieg</a> und der Wiedervereinigung der bayerischen Teilherzogtümer mussten auch die bis dahin unterschiedlichen bayerischen Landrechte harmonisiert werden. Die von <a href="Leonhard_von_Eck" title="Leonhard von Eck">Leonhard von Eck</a> verfasste neue Landesordnung<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurde am 23. April 1516 durch die bayerischen <a href="Herzogtum_Bayern" title="Herzogtum Bayern">Herzöge</a> <a href="Wilhelm_IV._(Bayern)" title="Wilhelm IV. (Bayern)">Wilhelm IV.</a> und <a href="Ludwig_X._(Bayern)" title="Ludwig X. (Bayern)">Ludwig X.</a> in <a href="Ingolstadt" title="Ingolstadt">Ingolstadt</a> erlassen. Die Tatsache, dass in dieser neuen harmonisierten Verordnung von Gerste und nicht von Malz die Rede ist, weist darauf hin, dass die Söhne von Herzog Albrecht IV. auf das „Münchner Reinheitsgebot“ ihres Vaters und nicht auf das spätere „Landshuter Reinheitsgebot“ Bezug genommen und dieses insoweit auf ganz Bayern erweitert haben. Die darin enthaltene und als „Bayerisches Reinheitsgebot“ bezeichnete Textpassage <a href="Marktregulierung" title="Marktregulierung">regulierte</a> einerseits die <a href="Preis_(Wirtschaft)" title="Preis (Wirtschaft)">Preise</a>, andererseits die Inhaltsstoffe des Bieres:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„<i>Item wir ordnen / setzen / und wöllen mit Rathe unnser Lanndtschaft / das füran allennthalben in dem Fürstenthumb Bayren / auf dem Lannde / auch in unnsern Stetten und Märckthen / da deßhalb hieuor kain sonndere Ordnung ist / von Michaelis bis auff Georij / ain Mass oder Kopfpiers über ainen Pfenning Müncher Werung / unnd von Sant Jörgentag / bis auff Michaelis / die mass über zwen Pfenning derselben Werung / unnd derennden der Kopf ist / über drey Haller / bey nachgesetzter Pene / nicht gegeben noch außgeschennckht sol werden. Wo auch ainer nit Merzen / sonder annder Pier prawen / oder sonnst haben würde / sol Er doch das / kains wegs höher / dann die maß umb ainen Pfenning schennckhen / und verkauffen. Wir wöllen auch sonnderlichen / das füran allenthalben in unsern Stetten / Märckthen / unnd auf dem Lannde / zu kainem Pier / merer Stuckh / dann allain <b>Gersten</b> / <b>Hopffen</b> / <b>und Wasser</b> / genomen unnd gepraucht sölle werden. Welher aber dise unnsere Ordnung wissentlich überfaren unnd nit hallten würde / dem sol von seiner Gerichtzöbrigkait / dasselbig vas Pier / zuestraff unnachläßlich / so offt es geschicht / genomen werden. Jedoch wo ain Geüwirt von ainem Pierprewen in unnsern Stettn / Märckten / oder aufm Lande / yezuezeyten ainen Emer Piers / zwen oder drey / kauffen / und wider unntter den gemainen Pawzsuolck ausschennckhen würde / demselbenn allain / aber sonnst nyemandts / sol die mass / oder der kopff piers / umb ainen haller höher dann oben gesetzt ist / zegeben / unnd außzeschennckhen erlaubt unnd unuerpotten sein.</i>“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wir verordnen, setzen und wollen mit dem Rat unserer <a href="Landst%C3%A4nde" title="Landstände">Landschaft</a>, dass forthin überall im Fürstentum Bayern sowohl auf dem Lande wie auch in unseren Städten und Märkten, die keine besondere Ordnung dafür haben, von Michaeli (29. September) bis Georgi (23. April) eine Maß (bayerische, entspricht 1,069 Liter) oder ein Kopf (halbkugelförmiges Geschirr für Flüssigkeiten – nicht ganz eine Maß) Bier für nicht mehr als einen Pfennig Münchener Währung und von Georgi bis Michaeli die Maß für nicht mehr als zwei Pfennig derselben Währung, der Kopf für nicht mehr als drei Heller (gewöhnlich ein halber Pfennig) bei Androhung unten angeführter Strafe gegeben und ausgeschenkt werden soll. Wo aber einer nicht Märzen sondern anderes Bier brauen oder sonstwie haben würde, soll er es keineswegs höher als um einen Pfennig die Maß ausschenken und verkaufen. <i>Ganz besonders wollen wir, dass forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein </i>Gerste, Hopfen und Wasser<i> verwendet und gebraucht werden sollen.</i><br>
Wer diese unsere Anordnung wissentlich übertritt und nicht einhält, dem soll von seiner Gerichtsobrigkeit zur Strafe dieses Fass Bier, so oft es vorkommt, unnachsichtlich weggenommen werden. Wo jedoch ein Gäuwirt von einem Bierbräu in unseren Städten, Märkten oder auf dem Lande einen, zwei oder drei Eimer (enthält etwa 64 Liter) Bier kauft und wieder ausschenkt an das gemeine Bauernvolk, soll ihm allein und sonst niemand erlaubt und unverboten sein, die Maß oder den Kopf Bier um einen Heller teurer als oben vorgeschrieben ist, zu geben und auszuschenken. Auch soll uns als Landesfürsten vorbehalten sein, für den Fall, dass aus Mangel und Verteuerung des Getreides starke Beschwernis entstünde, nachdem die Jahrgänge auch die Gegend und die Reifezeiten in unserem Land verschieden sind, zum allgemeinen Nutzen Einschränkungen zu verordnen, wie solches am Schluss über den Fürkauf ausführlich ausgedrückt und gesetzt ist.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Die Brauvorschriften waren eine Reaktion auf zahlreiche Klagen über schlechtes Bier. Dabei waren die obrigkeitlichen Bierpreisfestlegungen selbst ein wesentlicher Grund für Bierfälschungen. Um ihren Gewinn trotz steigender Rohstoffpreise und unterschiedlicher regionaler Bedingungen zu sichern, reagierten viele Brauer mit einer schlechteren Qualität.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein weiterer Grund für den Erlass war die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung: Der wertvollere Weizen oder Roggen war den Bäckern vorbehalten. Der Lebensmittelchemiker <a href="Udo_Pollmer" title="Udo Pollmer">Udo Pollmer</a> sieht einen weiteren Grund darin, den beruhigenden und zugleich konservierenden <a href="Hopfen" title="Hopfen">Hopfen</a> zum Brauen zu verwenden und andere berauschende Zutaten, etwa <a href="Sumpfporst" title="Sumpfporst">Sumpfporst</a> oder <a href="Schwarzes_Bilsenkraut" title="Schwarzes Bilsenkraut">Schwarzes Bilsenkraut</a>, zu verbieten. Der <a href="Ethnopharmakologie" class="mw-redirect" title="Ethnopharmakologie">Ethnopharmakologe</a> <a href="Christian_R%C3%A4tsch" title="Christian Rätsch">Christian Rätsch</a> sah im bayerischen Reinheitsgebot auch ein frühes Drogengesetz: Es bestehe der Verdacht, dass vor allem der Gebrauch <a href="Heidentum" title="Heidentum">heidnischer</a> Ritualpflanzen unterdrückt werden sollte. So sind Bilsenkraut, Sumpfporst, <a href="Tollkirschen" title="Tollkirschen">Tollkirschen</a>, <a href="Schlafmohn" title="Schlafmohn">Schlafmohn</a>, <a href="Muskatnussbaum" title="Muskatnussbaum">Muskatnuss</a> oder <a href="Wermutkraut" title="Wermutkraut">Wermut</a> als <a href="Psychotrope_Substanz" title="Psychotrope Substanz">psychoaktive</a> Bierzusätze im <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">mittelalterlichen</a> Deutschland belegt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Laut der Soziologin <a href="Eva_Barl%C3%B6sius" title="Eva Barlösius">Eva Barlösius</a> reagierte die bayerische Verordnung nicht auf gesundheitliche Bedenken, wie oft argumentiert würde, sondern sollte den ansässigen Brauereien Wettbewerbsvorteile verschaffen, weil im Rheinland und in Norddeutschland zu dieser Zeit noch vorwiegend <a href="Gagelstrauch" title="Gagelstrauch">Gagel</a> und andere <a href="Grut_(Bier)" title="Grut (Bier)">Grut-Kräuter</a> dem Bier beigesetzt wurden, die in Bayern nicht wuchsen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zur <a href="Backhefe" title="Backhefe">Hefe</a> finden sich keine Angaben. Als Grund dafür wird häufig angenommen, dass die Existenz derartiger Mikroorganismen schlicht noch unbekannt war. Dies stimmt nur insofern, als die genaue Wirkungsweise der Hefe bei der alkoholischen Gärung unbekannt war. Hefe an sich war bekannt, Brauer gaben die Hefe des letzten Gärvorgangs der neu zu vergärenden Anstellwürze zu. Ein <a href="Hefner" title="Hefner">Hefner</a>, im mittelalterlichen Brauwesen ein eigenständiger Beruf, pflegte und vermehrte die Hefe über Braupausen hinweg.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Münchner Bäcker- und Brauerstreit war es bereits 1481 darum gegangen, ob die Bäcker den Brauern deren bei der <a href="G%C3%A4rung" title="Gärung">Gärung</a> gebildete Überschusshefe nach altem Brauch abkaufen müssen.
</p><p>Die weitverbreitete Behauptung, das „bayerische Reinheitsgebot“ sei das älteste Lebensmittelgesetz der Welt, ist eine Marketingaussage der Bayerischen Brauereiwirtschaft. So enthält der <a href="Codex_Hammurapi" title="Codex Hammurapi">Codex Hammurapi</a> aus dem 18. Jahrhundert v. Chr. in den Paragrafen 108–111 Anweisungen, wie mit Personen, die Bier ausschenken, verfahren werden soll. Jedoch wird nicht erwähnt, woraus Bier zu brauen ist.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Entgegen der weit verbreiteten Auffassung einer Kontinuität des Reinheitsgebots bestand die in der bayerischen Landesordnung von 1516 erlassene Brauvorschrift nur kurz. Bereits ein herzoglicher Erlass von 1551 erlaubte <a href="Echter_Koriander" title="Echter Koriander">Koriander</a> und <a href="Echter_Lorbeer" title="Echter Lorbeer">Lorbeer</a> als weitere Zutaten bayerischer Biere und verbot dagegen ausdrücklich die Verwendung von Bilsenkraut und <a href="Seidelbast" title="Seidelbast">Seidelbast</a>. Die bayerische Landesverordnung von 1616 ließ zudem Salz, <a href="Wacholder" title="Wacholder">Wacholder</a> und <a href="Echter_K%C3%BCmmel" title="Echter Kümmel">Kümmel</a> zur Bierproduktion zu.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahre 1548 erhielt der Freiherr von <a href="Degenberg" title="Degenberg">Degenberg</a> das <a href="Privileg" title="Privileg">Privileg</a>, nördlich der Donau <a href="Weizenbier" title="Weizenbier">Weizenbier</a> zu brauen, obwohl <a href="Weizen" title="Weizen">Weizen</a> gemäß der bayerischen Landesordnung von 1516 zum Bierbrauen nicht zulässig war. Als 1602 das Geschlecht der Freiherren von Degenberg ausstarb, fiel das Privileg zum Weizenbierbrauen an den <a href="Maximilian_I._(Bayern)" title="Maximilian I. (Bayern)">Herzog Maximilian I.</a> zurück, woraufhin dieser mehrere Weizenbierbrauhäuser errichtete (→<a href="Weizenbier#Bayerisches_Weizenbier" title="Weizenbier">Weizenbier#Bayerisches Weizenbier</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Heutige_Rechtslage">Heutige Rechtslage</h2></div>
<p>Erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde das Verbot, zur Bierherstellung andere Zutaten als Gerstenmalz und Hopfen zu verwenden, in Bayern wieder gesetzlich verankert, zum Beispiel im Landtagsabschied vom 10. November 1861, in der Aufhebung des Biertarifs vom 19. Mai 1865 und im Malzaufschlagsgesetz aus dem Jahr 1868.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach der Gründung des <a href="Deutsches_Kaiserreich" title="Deutsches Kaiserreich">Deutschen Kaiserreichs</a> 1871 blieb die Gesetzeslage in den deutschen Staaten uneinheitlich. Das Brausteuergesetz vom 3. Juni 1906 regelte für das Gebiet der norddeutschen Brausteuergemeinschaft die Bierbereitung.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für <a href="Unterg%C3%A4rige_Hefe" title="Untergärige Hefe">untergäriges</a> Bier waren Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser als Zutaten zugelassen. Für <a href="Oberg%C3%A4rige_Hefe" title="Obergärige Hefe">obergäriges</a> Bier waren auch andere Malzsorten, <a href="Zuckerrohr" title="Zuckerrohr">Rohr-</a>, <a href="Zuckerr%C3%BCbe" title="Zuckerrübe">Rüben-</a>, <a href="Invertzucker" title="Invertzucker">Invert-</a>, <a href="Glucose" title="Glucose">Stärkezucker</a> und <a href="Zuckercouleur" title="Zuckercouleur">daraus hergestellte Farbstoffe</a>, sowie <a href="S%C3%BC%C3%9Fstoff" title="Süßstoff">Süßstoffe</a> für obergärige <a href="Bier#Deutschland" title="Bier">Einfachbiere</a> erlaubt. Ausgenommen von diesen Regelungen war das <a href="Haus-_und_Hobbybrauen" title="Haus- und Hobbybrauen">Haus- und Hobbybrauen</a>, bei dem Bier nur in geringen Mengen hergestellt wird.
</p><p>Das <a href="Biersteuergesetz" class="mw-redirect" title="Biersteuergesetz">Biersteuergesetz</a> (BierStG) vom 9. Juli 1923 übernahm die Regelungen von 1906. Außerdem konnten Ausnahmen für die Bereitung besonderer Biere und für Biere, die zum Export bestimmt waren, gestattet werden. Diese Ausnahmeregelungen galten jedoch nicht für süddeutsche Brauereien in <a href="K%C3%B6nigreich_Bayern" title="Königreich Bayern">Bayern</a>, <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Baden" title="Großherzogtum Baden">Baden</a> und <a href="K%C3%B6nigreich_W%C3%BCrttemberg" title="Königreich Württemberg">Württemberg</a>. Auch durften süddeutsche Brauereien Zucker und aus Zucker hergestellte Farbmittel nicht zur Bereitung obergärigen Bieres verwenden.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> waren in der <a href="Bizone" title="Bizone">Bizone</a> – mit Ausnahme von <a href="Bayern" title="Bayern">Bayern</a> – eine Zeit lang weitere Zusatzstoffe wie Kartoffelflocken, Zuckerrübenschnitzel, Hirse oder Zucker zugelassen.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a> regelte die <a href="Technische_Normen%2C_G%C3%BCtevorschriften_und_Lieferbedingungen" title="Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen">TGL 7764</a> bis zur <a href="Deutsche_Wiedervereinigung" title="Deutsche Wiedervereinigung">Wiedervereinigung</a> am 3. Oktober 1990, welche Zusatzstoffe zum Brauen zugelassen waren. Zugelassen waren neben Wasser, Hopfen und Malz auch Gerstenrohfrucht, <a href="Reis" title="Reis">Reisgrieß</a>, <a href="Mais" title="Mais">Maisgrieß</a>, Zucker, <a href="Zuckercouleur" title="Zuckercouleur">Stärkecouleur</a>, Natrium<a href="Saccharin" title="Saccharin">saccharin</a>, <a href="Pepsin" title="Pepsin">Pepsinkonzentrat</a>, <a href="Milchs%C3%A4ure" title="Milchsäure">Milchsäure</a>, Salz, <a href="Tannine" title="Tannine">Tannin</a>, <a href="Kieselgel" title="Kieselgel">Kieselgelpräparate</a> und <a href="Ascorbins%C3%A4ure" title="Ascorbinsäure">Ascorbinsäure</a>.
</p><p>In der <a href="Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)" title="Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)">Bundesrepublik Deutschland</a> wurden mit dem Biersteuergesetz vom 14. März 1952 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl152s0149.pdf"><abbr title="Bundesgesetzblatt Jahrgang 1952 Teil I Seite 149 [PDF], ausgegeben zu Bonn">BGBl. I S. 149</abbr></a>) die Regelungen des Biersteuergesetzes von 1923 neu gefasst. In Bayern galt dagegen weiterhin das „absolute Reinheitsgebot“, wonach die Verwendung von Zucker und von aus Zucker hergestellten Farbmitteln sowie von Süßstoff bei der Bereitung obergärigen Biers ausgeschlossen wurde.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aufgrund einer Klage der <a href="Europ%C3%A4ische_Kommission" title="Europäische Kommission">EWG-Kommission</a> 1984 entschied der <a href="Europ%C3%A4ischer_Gerichtshof" title="Europäischer Gerichtshof">Europäische Gerichtshof</a> am 12. März 1987, dass das Verbot, ausländische Biere, die nicht nach den deutschen Regeln hergestellt wurden, in Deutschland unter der Bezeichnung „Bier“ zu verkaufen, gegen die Warenverkehrsfreiheit des <a href="Europ%C3%A4ische_Wirtschaftsgemeinschaft" title="Europäische Wirtschaftsgemeinschaft">EWG</a>-Vertrages verstößt (EuGH, Rs. 178/84, Slg. 1987, 1227<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>). Die Beschränkung der Bezeichnung „Bier“ auf Produkte, die dem deutschen Reinheitsgebot entsprachen, war nicht durch zwingende Erfordernisse des <a href="Verbraucherschutz" title="Verbraucherschutz">Verbraucherschutzes</a> gerechtfertigt, weil dafür Kennzeichnungsregelungen ausreichend sind. Darüber hinaus war das absolute Verkehrsverbot für Biere mit Zusatzstoffen ungerechtfertigt, weil es <a href="Verh%C3%A4ltnism%C3%A4%C3%9Figkeitsprinzip_(Deutschland)" title="Verhältnismäßigkeitsprinzip (Deutschland)">unverhältnismäßig</a> und auch nicht nach Art. 36 EWGV (ex. Art. 30 <a href="Vertrag_zur_Gr%C3%BCndung_der_Europ%C3%A4ischen_Gemeinschaft" title="Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft">EGV</a>, heute: Artikel 36 AEUV zwingende Gründe des Gemeinwohls) gerechtfertigt war.
</p><p>Mit der Neufassung des Biersteuergesetz (BierStG) 1993 wurden die Regelungen des alten BierStG zur Bierherstellung und zum „Reinheitsgebot“ als sogenanntes <i>Vorläufiges Biergesetz</i> (VorlBierG) beibehalten und die einschlägigen steuerlichen Bestimmungen übernommen. Erlaubt wurde zudem die Verwendung von Hopfenextrakten sowie die <a href="Sch%C3%B6nung" title="Schönung">Schönung</a> des Bieres mit Hilfe von <a href="PVPP#Derivate" class="mw-redirect" title="PVPP">Polyvinylpolypyrrolidon</a>.<sup id="cite_ref-modell_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-modell-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=zzulv_1998&a=3">§ 3</a><span style="display:none"></span></span> der <a href="Zusatzstoff-Zulassungsverordnung" title="Zusatzstoff-Zulassungsverordnung">Zusatzstoff-Zulassungsverordnung</a> von 1998 war die Zugabe von <a href="Farbstoff" class="mw-redirect" title="Farbstoff">Farbstoffen</a> verboten, wenn das Bier unter der Bezeichnung „nach deutschem Reinheitsgebot gebraut“ gekennzeichnet wurde. Aktuell regelt <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/lmzdv/__3.html">§ 3</a></span> Lebensmittelzusatzstoff-Durchführungsverordnung diese oder gleichsinnige Angaben.
</p><p>Das Gesetz wurde 2005 durch Art. 7 Nr. 1 des Gesetzes zur Neuordnung des Lebensmittel- und des Futtermittelrechts (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl105055.pdf"><abbr title="Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil I Nummer 55 [PDF], ausgegeben zu Bonn">BGBl. 2005 I Nr. 55</abbr></a>) aufgehoben. Die Vorschriften über die Bereitung von Bier sind gemäß <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/lf_g/__1.html">§ 1</a></span> Absatz 1 Nr. 2 des Gesetzes über den Übergang auf das neue Lebensmittel- und Futtermittelrecht weiterhin anzuwenden. Gültig ist ferner die Durchführungsverordnung zum Vorläufigen Biergesetz, welche Definitionen der Bierzutaten enthält.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Was als Bier bezeichnet werden darf, regelt die <a href="Bierverordnung" title="Bierverordnung">Bierverordnung</a> von 2005.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Demnach ist die Einhaltung der im Vorläufigen Biergesetz normierten Herstellungsvorschriften maßgeblich. Besonders strenge Vorschriften gelten nur noch für die <a href="Unterg%C3%A4rige_Hefe" title="Untergärige Hefe">untergärige</a> Bierherstellung in Deutschland für den deutschen Markt. Hersteller von importiertem Bier sind aufgrund des nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes von 1987 angepassten deutschen Rechts nicht an diese Vorschriften gebunden; auch deutsche Brauereien können davon abweichen, wenn sie untergäriges Bier für den Export produzieren, oder für „besondere Biere“ eine Ausnahmegenehmigung erhalten.
</p><p>Was als Bier besteuert wird, regelt <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bierstg_2009/__1.html">§ 1</a></span> BierStG in Verbindung mit der europäischen <a href="Verordnung_(EWG)_Nr._2658/87" class="mw-redirect" title="Verordnung (EWG) Nr. 2658/87">Verordnung (EWG) Nr. 2658/87</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><cite style="font-style:italic">Wie das Pier summer vnd winter aufhn lannd sol geschennckt werden</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Das büch der gemeinen. landpot. Landsordnüng. Satzüng. vnd Gebreüch, des Fürstennthumbs. in Obern. vnd Nidern Bairn. Jm Funftzehnhundert vnd Sechtzehendem Jar aufgericht</cite>. Hans Schobser, München 1516, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>102–103</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00018106/image_102">online</a> – Digitalisat der Bayerischen Landesordnung von 1516 der Bayerischen StaatsBibliothek, Inv. Nr. 2 L.impr.membr. 44 / 45 / 63).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Reinheitsgebot&rft.atitle=Wie+das+Pier+summer+vnd+winter+aufhn+lannd+sol+geschennckt+werden&rft.btitle=Das+b%C3%BCch+der+gemeinen.+landpot.+Landsordn%C3%BCng.+Satz%C3%BCng.+vnd+Gebre%C3%BCch%2C+des+F%C3%BCrstennthumbs.+in+Obern.+vnd+Nidern+Bairn.+Jm+Funftzehnhundert+vnd+Sechtzehendem+Jar+aufgericht&rft.date=1516&rft.genre=book&rft.pages=102-103&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Hans+Schobser" style="display:none"> </span></li>
<li>Karin Hackel-Stehr: <cite style="font-style:italic">Das Brauwesen in Bayern vom 14. bis 16. Jahrhundert insbesondere die Entstehung und Entwicklung des Reinheitsgebotes (1516)</cite>. Technische Universität, Berlin 1988, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D891361030">891361030</a> (<a href="Inaugural-Dissertation" class="mw-redirect" title="Inaugural-Dissertation">Inaugural-Dissertation</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Reinheitsgebot&rft.au=Karin+Hackel-Stehr&rft.btitle=Das+Brauwesen+in+Bayern+vom+14.+bis+16.+Jahrhundert+insbesondere+die+Entstehung+und+Entwicklung+des+Reinheitsgebotes+%281516%29&rft.date=1988&rft.genre=book&rft.place=Berlin&rft.pub=Technische+Universit%C3%A4t" style="display:none"> </span></li>
<li>Christian Rätsch: <i>Urbock, Bier jenseits von Hopfen und Malz.</i> AT Verlag, Aarau (CH) 1996, ISBN 3-85502-553-3.</li>
<li>Erich Stahleder: <i>500 Jahre Landshuter Reinheitsgebot.</i> In: <i>Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte und Bibliographie des Brauwesens.</i> 1993, S. 55–66, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220072-422X%22&key=cql">0072-422X</a></span></span></li>
<li>Carl Wendlern: <cite style="font-style:italic">Der vollkommene Bierbrauer – Oder kurzer Unterricht, alle Arten Biere zu brauen</cite>. Reprint-Verlag, Leipzig 1994, ISBN 3-8262-0201-5 (Erstausgabe: 1784).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Reinheitsgebot&rft.au=Carl+Wendlern&rft.btitle=Der+vollkommene+Bierbrauer+-+Oder+kurzer+Unterricht%2C+alle+Arten+Biere+zu+brauen&rft.date=1994&rft.genre=book&rft.isbn=3826202015&rft.place=Leipzig&rft.pub=Reprint-Verlag" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Reinheitsgebot" class="extiw external" title="wikt:Reinheitsgebot">Wiktionary: Reinheitsgebot</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Deutsches_Reinheitsgebot_(Bier)?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Reinheitsgebot</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://reinheitsgebot.de/startseite/">reinheitsgebot.de</a> – Website des <a href="Deutscher_Brauer-Bund" title="Deutscher Brauer-Bund">Deutschen Brauer-Bund</a></li>
<li>Klaus Rupprecht: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Reinheitsgebot,_1516">Reinheitsgebot, 1516</a>.</i> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_Bayerns" title="Historisches Lexikon Bayerns">Historisches Lexikon Bayerns</a></i></li>
<li><i>Bayerische Brautradition nach dem Reinheitsgebot ist immaterielles Kulturerbe.</i> Auf: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bayerisches-bier.de/2015/10/bayerische-brautradition-nach-dem-reinheitsgebot-ist-immaterielles-kulturerbe/">www.bayerisches-bier.de</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://brauer-bund.de/reinheitsgebot/fragen-und-antworten/"><i>Fragen und Antworten.</i></a> In: <i>Deutscher Brauer-Bund.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 18. März 2025</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AReinheitsgebot&rft.title=Fragen+und+Antworten&rft.description=Fragen+und+Antworten&rft.identifier=https%3A%2F%2Fbrauer-bund.de%2Freinheitsgebot%2Ffragen-und-antworten%2F&rft.language=de-DE"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Birgit Speckle: <i>Streit ums Bier in Bayern: Wertvorstellungen um Reinheit, Gemeinschaft und Tradition</i> (= <i>Münchener Universitätsschriften = Münchner Beiträge zur Volkskunde.</i> Band 27). Waxmann Verlag, 2001, ISBN 3-89325-919-8, S. 9–10, 82–84.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Birgit Speckle: <i>Streit ums Bier in Bayern.</i> 2001, S. 9–10, 222.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bavarikon.de/object/bav:BSB-CMS-0000000000000618"><i>Bücher zu Bayern | bavarikon.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 18. März 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AReinheitsgebot&rft.title=B%C3%BCcher+zu+Bayern+%7C+bavarikon&rft.description=B%C3%BCcher+zu+Bayern+%7C+bavarikon&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bavarikon.de%2Fobject%2Fbav%3ABSB-CMS-0000000000000618&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nn.de/nuernberg/von-gerstengebot-bis-weizenbrauhaus-nurnbergs-traditionsreiches-brauhandwerk-1.11625108"><i>Von Gerstengebot bis Weizenbräuhaus: Nürnbergs traditionsreiches Brauhandwerk.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 18. März 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AReinheitsgebot&rft.title=Von+Gerstengebot+bis+Weizenbr%C3%A4uhaus%3A+N%C3%BCrnbergs+traditionsreiches+Brauhandwerk&rft.description=Von+Gerstengebot+bis+Weizenbr%C3%A4uhaus%3A+N%C3%BCrnbergs+traditionsreiches+Brauhandwerk&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.nn.de%2Fnuernberg%2Fvon-gerstengebot-bis-weizenbrauhaus-nurnbergs-traditionsreiches-brauhandwerk-1.11625108"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Jochen Sprotte: <cite style="font-style:italic">Das Kontrollsystem des Nürnberger Rates über die mittelalterlichen Brauer und deren Biere</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens e. V.</cite> 2018, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221860-8922%22&key=cql">1860-8922</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>233–290, hier 241–242</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Reinheitsgebot&rft.atitle=Das+Kontrollsystem+des+N%C3%BCrnberger+Rates+%C3%BCber+die+mittelalterlichen+Brauer+und+deren+Biere&rft.au=Jochen+Sprotte&rft.date=2018&rft.genre=journal&rft.issn=1860-8922&rft.jtitle=Jahrbuch+der+Gesellschaft+f%C3%BCr+Geschichte+des+Brauwesens+e.+V.&rft.pages=233-290%2C+hier+241-242" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><i>Eichstätts Braugebot aus dem Jahr 1319.</i> Ehemals im <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.donaukurier.de%2Flokales%2Feichstaett%2FEichstaett-500_jahre_reinheitsgebot-Eichstaetts-Braugebot-aus-dem-Jahr-1319%3Bart575%2C3209392">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar)<span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18. März 2025</span>.<span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eichstaett-500_jahre_reinheitsgebot-Eichstaetts-Braugebot-aus-dem-Jahr-1319;art575,3209392">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eichstaett-500_jahre_reinheitsgebot-Eichstaetts-Braugebot-aus-dem-Jahr-1319;art575,3209392">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.donaukurier.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eichstaett-500_jahre_reinheitsgebot-Eichstaetts-Braugebot-aus-dem-Jahr-1319;art575,3209392">Suche in Webarchiven</a>)</small></span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AReinheitsgebot&rft.title=Eichst%C3%A4tts+Braugebot+aus+dem+Jahr+1319&rft.description=Eichst%C3%A4tts+Braugebot+aus+dem+Jahr+1319&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.donaukurier.de%2Flokales%2Feichstaett%2FEichstaett-500_jahre_reinheitsgebot-Eichstaetts-Braugebot-aus-dem-Jahr-1319%3Bart575%2C3209392"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://koelner-brauerei-verband.de/historie/ausstellung-zeugen-koelner-brau-kultur-1396-1996/3-bier-in-koeln-vor-1800.html"><i>Kölner Brauerei-Verband e. V.: 3. Bier in Köln vor 1800.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15. Oktober 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AReinheitsgebot&rft.title=K%C3%B6lner+Brauerei-Verband+e.%26nbsp%3BV.%3A+3.+Bier+in+K%C3%B6ln+vor+1800&rft.description=K%C3%B6lner+Brauerei-Verband+e.%26nbsp%3BV.%3A+3.+Bier+in+K%C3%B6ln+vor+1800&rft.identifier=http%3A%2F%2Fkoelner-brauerei-verband.de%2Fhistorie%2Fausstellung-zeugen-koelner-brau-kultur-1396-1996%2F3-bier-in-koeln-vor-1800.html"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Michael Kirchschlager, Thomas Stolle, Lothar Freund, Mario Pohle: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/"><i>Reinheitsgebot 1434 – Runneburg – Weißensee / Thüringen.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15. Oktober 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AReinheitsgebot&rft.title=Reinheitsgebot+1434+%E2%80%93+Runneburg+%E2%80%93+Wei%C3%9Fensee+%2F+Th%C3%BCringen&rft.description=Reinheitsgebot+1434+%E2%80%93+Runneburg+%E2%80%93+Wei%C3%9Fensee+%2F+Th%C3%BCringen&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.weissenseer-reinheitsgebot.de%2F&rft.creator=Michael+Kirchschlager%2C+Thomas+Stolle%2C+Lothar+Freund%2C+Mario+Pohle"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Im Artikel 12 der „Statuta thaberna“ heißt es: „Zu dem Bier brauen soll man nicht mehr nehmen als soviel Malz, als man zu den drei Gebräuen von dreizehn Maltern an ein Viertel Gerstenmalz braucht […] Es sollen auch nicht in das Bier weder Harz noch keinerlei andere Ungeferck. Dazu soll man nichts anderes geben als Hopfen, Malz und Wasser (‚hophin malcz und wasser‘)“</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Markus Raupach: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nordbayern.de/region/bamberg/sensation-forscher-entdecken-bamberger-reinheitsgebot-1.4054004"><i>Sensation: Forscher entdecken BambergerReinheitsgebot.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 25. April 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AReinheitsgebot&rft.title=Sensation%3A+Forscher+entdecken+BambergerReinheitsgebot&rft.description=Sensation%3A+Forscher+entdecken+BambergerReinheitsgebot&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.nordbayern.de%2Fregion%2Fbamberg%2Fsensation-forscher-entdecken-bamberger-reinheitsgebot-1.4054004&rft.creator=Markus+Raupach"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Katharina Unsin, Simone Hausladen und Franziska Ehrenfeld: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://fridablogger.wordpress.com/reinheitsgebot/"><i>27 Jahre vor den Bayern: Bambergs Reinheitsgebot.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 25. April 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AReinheitsgebot&rft.title=27+Jahre+vor+den+Bayern%3A+Bambergs+Reinheitsgebot&rft.description=27+Jahre+vor+den+Bayern%3A+Bambergs+Reinheitsgebot&rft.identifier=https%3A%2F%2Ffridablogger.wordpress.com%2Freinheitsgebot%2F&rft.creator=Katharina+Unsin%2C+Simone+Hausladen+und+Franziska+Ehrenfeld"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://derstandard.at/2000032650574/500-Jahre-ReinheitsgebotVon-wegen-Einheitsgebot"><i>500 Jahre Reinheitsgebot: Von wegen Einheitsgebot.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15. Oktober 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AReinheitsgebot&rft.title=500+Jahre+Reinheitsgebot%3A+Von+wegen+Einheitsgebot&rft.description=500+Jahre+Reinheitsgebot%3A+Von+wegen+Einheitsgebot&rft.identifier=http%3A%2F%2Fderstandard.at%2F2000032650574%2F500-Jahre-ReinheitsgebotVon-wegen-Einheitsgebot"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Karin Hackel-Stehr: <i>Das Brauwesen in Bayern vom 14. bis 16. Jahrhundert, insbesondere die Entstehung und Entwicklung des Reinheitsgebotes (1516).</i> <a href="Inaugural-Dissertation" class="mw-redirect" title="Inaugural-Dissertation">Inaugural-Dissertation</a>. Berlin 1987, S. 2449.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Bier.</i> In: Christian Rätsch, Albert Hofmann: <i>Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen: Botanik, Ethnopharmakologie und Anwendung.</i> AT Verlag, 1998, ISBN 3-85502-570-3, S. 733 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Eva Barlösius: <i>Soziologie des Essens: eine sozial- und kulturwissenschaftliche Einführung in die Ernährungsforschung.</i> Juventa Verlag, 1999, ISBN 3-7799-1464-6, S. 213.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Franz_Meu%C3%9Fdoerffer_(Biochemiker)" title="Franz Meußdoerffer (Biochemiker)">Franz Meußdoerffer</a>, Martin Zarnkow: <i>Das Bier: Eine Geschichte von Hopfen und Malz.</i> C.H. Beck Verlag, 2014, ISBN 978-3-406-66668-1, S. 84.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Eichhorn: <i>Von Ale bis Zwickel: Das ABC des Bieres.</i> 2011, ISBN 978-3-941784-13-0, S. 12–13.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Karin Hackel-Stehr: <i>Das Brauwesen in Bayern vom 14. bis 16. Jahrhundert, insbesondere die Entstehung und Entwicklung des Reinheitsgebotes (1516).</i> Inaugural-Dissertation. Berlin 1987, S. 2450, 2472.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Juristisches Gutachten für den Bayerischen Brauerbund vom 21. August 1954.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Bekanntmachung,_betreffend_die_Fassung_des_Brausteuergesetzes" class="extiw external" title="s:Bekanntmachung, betreffend die Fassung des Brausteuergesetzes">Wikisource: Brausteuergesetz. (Deutsches Reich, 1906)</a></b> – Quellen und Volltexte</div></span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Holger Gerstenberg in: Walter Zipfel, Olaf Sosnitza, Kurt-Dietrich Rathke (Hrsg.): <i>Lebensmittelrecht.</i> Vorläufiges Biergesetz Vorb. Rn. 9, 136. EL 2009.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">D. I. E. ZEIT (Archiv): <cite style="font-style:italic">Der bayerische Süßbierkrieg</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Die Zeit</cite>. 28. Dezember 1962, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220044-2070%22&key=cql">0044-2070</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/1962/52/der-bayerische-suessbierkrieg/komplettansicht">zeit.de</a> [abgerufen am 18. März 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Reinheitsgebot&rft.atitle=Der+bayerische+S%C3%BC%C3%9Fbierkrieg&rft.au=D.+I.+E.+ZEIT+%28Archiv%29&rft.date=1962-12-28&rft.genre=journal&rft.issn=0044-2070&rft.jtitle=Die+Zeit&rft.place=Hamburg" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20140826/http://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&st=lr&doc.id=jlr-BierStBekBYrahmen&doc.part=X&doc.origin=bs"><i>Bekanntmachung über Biersteuer.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 26. August 2014 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>) auf: <i>gesetze-bayern.de</i></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20050430024608/http://dokumentation.htu.tugraz.at/eu-recht/?dok=eugh0003&rub=eugh-e">EuGH, Rs. 178/84 vom 12. März 1987 – Reinheitsgebot für Bier</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 30. April 2005 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-modell-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-modell_26-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110807131540/http://archiv.jura.uni-saarland.de/BGBl/TEIL1/1993/19931400.1.HTML"><i>Vorläufiges Biergesetz.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. August 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>Bundesgesetzblatt 1993 Teil I.</i> S. 1400. online auf archiv.jura.uni-saarland.de: <i>BGBl.-Modellprojekt Teil I und Teil II, Oktober 1990 bis Dezember 1997.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bierstdb/index.html">Verordnung zur Durchführung des Vorläufigen Biergesetzes</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bierv/index.html"><i>BierV – nichtamtliches Inhaltsverzeichnis.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15. Oktober 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AReinheitsgebot&rft.title=BierV+%E2%80%93+nichtamtliches+Inhaltsverzeichnis&rft.description=BierV+%E2%80%93+nichtamtliches+Inhaltsverzeichnis&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.gesetze-im-internet.de%2Fbierv%2Findex.html"> </span></span>
</li>
</ol></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!</div>
</div></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4177585-5">4177585-5</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-12-15" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Reinheitsgebot&oldid=262432823">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>